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Von HNA.de // Waldeck-Frankenberg Ernsthausen. Sarah Theobald vom RFV Rosenthal/Willershausen als Gewinnerin des letzten Springens, ein Stilspring-Wettbewerb mit Stechen, und Lisa Berghöfer vom ausrichtenden RFV Burgwald mit drei Siegen und einem zweiten Platz waren die auffälligsten Akteure beim Reitturnier in Ernsthausen.
Das richtete sich in diesem Jahr besonders an den Nachwuchs, da es über Reiter-Wettbewerbe und Führzügelklassen im Springen und der Dressur nur bis zur Klasse E ging.
Vier Springerinnen hatten im abschließenden Stilspringen das Stechen erreicht. Da dort Carolin Schmidt auf Little Bryan zwei Mal riss und somit acht Fehlerpunkte einstrich, stieg die Hoffnung der drei restlichen Starter auf einen Podestplatz.
Catrin Hinzmann vom Lupinenhof Münchhausen-Wollmar fand als zweite Starterin den kürzesten Weg bei 24,60 Sekunden, musste aber auch vier Strafpunkte hinnehmen. Sarah Theobald blieb nur zwölf Hundertstel Sekunden dahinter, ließ aber auf Pamina alle Hindernisse stehen.
Als letzte ging Jennifer Petri (RFV Wetschaftstal) in den Parcours. Sie kassierte ebenfalls vier Strafpunkte und musste sich hinter Theobald und Hinzmann auf dem dritten Platz einreihen.
Den Dressur-Wettbewerb der Klasse E ging an Karin Bardenbacher vom RFV Hergetsfeld (Knüll). Ansonsten waren die vorderen Plätze bei dem Turnier meist von den heimischen Startern belegt. So belegte in einem weiteren Dressur-Wettbewerb der Klasse E die Frankenbergerin Lisa Marie Hein den zweiten Platz.
Allen voran aber strahlte Lisa Berghöfer vom ausrichtenden RFV Burgwald, die die erste Abteilung des Reiter-Wettbewerbs gewann und auch beim Springreiter-Wettbewerb und im Barrel-Race die Nase vorn hatte. Ein zweiter Platz im Stilspring-Wettbewerb der Klasse E vervollständigte das gute Gesamtbild Berghöfers.
Carolin Schmidt siegte beim Stilspringen der Klasse E und nicht zuletzt Lilly Kraushaar mit ihrem Sieg im Geschicklichkeits-Wettbewerb sorgten für zufriedene Gesichter des Ausrichters.
Der hat für das kommende Jahr wieder Prüfungen bis zur Klasse M im Visier. Aber auch mit den Nachwuchsprüfungen des Wochenendes zeigte man sich zufrieden. Für besonders viel Abwechslung sorgten die bei nicht allen Zuschauern bekannten Wettbewerbe wie das Barrel-Race, die Reise nach Jerusalem oder Jump and Race, bei dem zunächst ein Reiter auf dem Pferd und dann ein Läufer über die Hindernisse gingen.